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Amazon unterstützt Steuerbetrug und lässt Käufer im Regen stehen

Donnerstag, 18. Januar 2018


Nach dem (noch anhaltenden) Verifizierungs-Desaster nun der nächste große Coup von Amazon.

Käufer können nicht auf eine Rechnung für gekaufte Ware bestehen! Auch bei von Amazon als gewerbliche Händler ausgewiesenen Verkäufern.

Ein Händler weigerte sich eine Rechnung über die gekaufte Ware auszustellen. Vor allem für Unternehmen und Selbstständige, die für die Steuerabrechnung Rechnungen vorlegen müssen, ein unhaltbarer Zustand.

Auf Anfrage bei Amazon kam als pauschale Antwort:

Wenn Sie bei einer Marketplace-Bestellung eine Rechnung wünschen, bitten wir Sie, sich direkt an den Verkäufer zu wenden. Bitte beachten Sie aber, dass viele Verkäufer Privatpersonen oder im Ausland ansässig sind und keine (deutsche) Rechnung ausstellen können. Amazon.de ist es leider nicht möglich, Rechnungen im Namen der Verkäufer auszustellen.

Es versteht sich von selbst, dass Amazon keine Rechnung für einen Händler ausstellt - danach wurde auch nicht gefragt. In den Voraussetzungen für die A-Z Garantie steht jedoch:

Punkt 4.4:
Es trifft mindestens einer der folgenden Fälle zu: ...
Ihnen sind zusätzlich zum Kaufpreis Kosten in Rechnung gestellt worden (z.B. für Zoll bei einem Versand in die EU) und der Verkäufer hat diese Kosten nicht übernommen.


Wer als als Käufer keine Rechnung bekommt muss die Mehrwertsteuer auch für die Waren zahlen, die von der Steuer absetzbar sind. Damit sind "zusätzlich zum Kaufpreis Kosten in Rechnung gestellt worden".

Fakt ist außerdem: Stellt der Verkäufer keine Rechnung aus, umgeht er somit die Steuer. Dies gilt übrigens europaweit.

Amazon lässt diesen Punkt nicht gelten und bietet auch keinerlei andere Hilfe an sein Geld (bzw. die für die Steuererstattungen nötige Rechnung) vom Verkäufer einzufordern.

Fazit: Als gewerblicher Käufer sollte man es sich zweimal überlegen über Amazon Ware zu kaufen. Wer z.B. eine Abteilung mit Computern und Monitoren ausstattet, dem können so schnell mehrere tausend Euro an Steuererstattungen verloren gehen.


Nr. 201 (18:41)




Facebook schließt Werbekonten langjähriger Kunden ohne Info

Mittwoch, 20. Dezember 2017


Mit einer lapidaren Meldung schließt Facebook Konten von Werbekunden. Es geht dabei nicht um unbezahlte Rechnungen (ganz im Gegenteil, mehrere hunderttausend Euro wurden bereits in einem speziellen Fall gezahlt). Nein, die Begründung lautet lediglich "Verstoß gegen die Richtlinien von Facebook".

Ich kann mit Bestimmtheit sagen, dass der Kunde weder verbotene noch jugendgefährdende Inhalte bewirbt. Auf Nachfrage warum nach fast 8 Jahren plötzlich das Werbekonto geschlossen wird die Antwort:

Hallo,

Ich habe mir dein Werbekonto noch einmal angesehen. Leider können wir es nicht erneut aktivieren.

Alle Werbekonten werden auf Einhaltung der Richtlinien und Qualität der Werbeinhalte geprüft. Wenn Konten Werbeanzeigen schalten, die unseren Werberichtlinien nicht entsprechen, werden sie deaktiviert.

Es gibt keine weiteren Schritte, die du gegen diese Entscheidung unternehmen kannst. Wir bieten keine Unterstützung für Werbeanzeigen für dein Geschäftsmodell an.

Bitte betrachte dies als endgültige Entscheidung.

Wie gut wurde dir geholfen? Gib uns Feedback, damit wir noch besser werden:

https://www.facebook.com/survey?oid=XXXXXXXXXXXXXXX

Mit freundlichen Grüßen

Victor
Facebook Ads Team

Facebook kein zuverlässiger Werbepartner mehr?

Inzwischen sind weitere Fälle bekannt geworden, in denen ohne nähere Information zu den Gründen oder Angaben zu den verursachenden Anzeigen oder Kampagnen Konten gesperrt wurden, teils mitten in langfristig geplanten Kampagnen.

Somit kann der Kunde nicht einmal sicherstellen, dass solche Anzeigen künftig vermieden werden (zu viel Text auf dem Bild, ein Männeroberkörper, oder was dem extrem prüden US Konzern sonst noch so missfallen haben könnte). Für Werbetreibende scheint Facebook inzwischen kein zuverlässiger Partner mehr zu sein. Auf anderen Plattformen wird man als Kunde zumindest respektvoll über die genauen Gründe aufgeklärt. Bei Facebook hält man das selbst bei Großkunden nicht für nötig.

Fazit: Facebook kann bis zur Klärung dieser Fälle nicht mehr als zuverlässig angesehen werden. Man sollte sein Werbegeld lieber in Adwords, Criteo oder andere Firmen stecken.


Nr. 200 (0:21)




Chrome hat auf dieser Seite ungewöhnlichen Code erfasst ...?

Freitag, 10. November 2017


Chrome-hat-auf-dieser-Seite-ungewoehnlichen-Code-erfasst

Googles Browser Chrome verweigert in seiner aktuellen Version gänzlich den Zugriff auf Seiten wenn unsicherer Code vermutet wird. Ein Problem für manche Entwickler.
Chrome hat auf dieser Seite ungewöhnlichen Code erfasst und diese Seite daher blockiert, um Ihre personenbezogenen Daten wie Passwörter, Telefonnummern oder Kreditkarteninformationen zu schützen.
Mit dieser Nachricht sperrt Chrome die Seite und erlaubt keinen Zugang. Trotz ausgeschalteter Option "Mich und mein Gerät vor schädlichen Websites schützen." wird diese Meldung angezeigt und lässt sich nicht (wie bei anderen Seiten z.B. Zertifikat-losen https-Seiten) umgehen.

Im debug-modus geben wir zur Entwicklung SQL-code aus. Das gefällt Chrome anscheinend nicht.
So können Entwickler künftig mit diesem Browser wohl nicht mehr zuverlässig arbeiten. Firefox öffnet die ungefähliche(!) Seite problemlos.


Nr. 199 (18:03)




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